Theologie und Gewalt

Zu allen Zeiten haben Menschen Grausamkeiten aller Art durch Verweis auf irgend eine Gottheit oder irgendeine theologische Konstruktion zu rechtfertigen versucht. Das ist nicht neu, und wird (leider) vermutlich auch nie vorbei sein. Dieses den jeweiligen Religionen an sich anzulasten, ist nicht richtig, da sich alle Religionen im Kern um die Verbesserung des menschlichen Miteinanders bemühen und Grausamkeiten meist generell ablehnen.

Nein, hier sind Menschen am Werk, die nicht “glauben”, sondern ihre Machtgelüste, ihre Lust am Morden, ihre Perversität, ihre Unmenschlichkeit damit kaschieren wollen, dass sie sich eine passende Interpretation des gerade angesagten Glaubens oder irgendeiner Philosophie suchen und diese vorschieben und sich damit aus der Verantwortung stehlen wollen. Das war bei den Hexenverbrennungen im europäischen Mittelalter so, bei der bolschewistischen Revolution in Russland, und heute eben bei den Taliban und dem IS.

Hört einfach auf, da irgendwelche Bezüge zu einer wirklichen Religion zu suchen. Den gibt es nicht. Das sind alles propagandistische Versuche möglichst viele Menschen zu verblenden und aufzuhetzen.

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2 thoughts on “Theologie und Gewalt

  1. Der Verblendungszusammenhang begann doch bereits, als die erste monotheistische Religion vom einzig wahren Gott gesprochen hat. Wer in diesem Konstrukt keinerlei gewalttätigen Sprengstoff zu erkennen vermag, sollte die Geschichte der Religionen studieren als so zu tun, als gäbe es keinen Konnex zwischen (meinetwegen falsch verstandenem ) Glauben und Gewalt.

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