Geile Araber im Frauenparadies

Eine Außenansicht zum Thema “1000 Nordafrikaner belästigen Frauen in Köln “.

Nachdem ich inzwischen etwas nachgedacht habe, und auch weitere Informationen über die Geschehnisse den Nebel langsam vertreiben, sehe ich den Artikel auch etwas differenzierter. Ich möchte ihn dennoch nicht einfach löschen, sondern werde ihn entsprechend kommentieren.

  1. Was zu kurz kommt in dem Artikel, ist der Gedanke an die Opfer, die belästigten Frauen. Denen ist es nämlich ziemlich egal, ob das jetzt “Trickdiebe” oder frauenverachtende “Nordafrikaner” waren. Für die betroffenen Frauen war es ein traumatisierendes Ereignis, Punkt! Das wird bei der ganzen Diskussion gerne vergessen.
  2. Die Videoaufnahmen, die ich inzwischen gesehen habe, lassen doch erahnen, dass es sich bei den Tätern um Männer mit einem ganz bestimmten, sagen wir mal südländisch geprägtem Selbstverständnis gehandelt hat. Gleichgültig wo diese Männer tatsächlich herkommen und welche Staatsangehörigkeit diese haben, geht mir dieses Macho-Gehabe schon lange auf den Geist. Geben tut es dieses Verhalten hier schon lange. Neu ist nur, dass es mit solcher Unverfrorenheit auftritt.

Der Lindwurm

Nachdem in der Silvesternacht in Köln mehrere Dutzend Frauen bei organisierten Taschendiebstählen sexuell gedemütigt wurden, glänzten Polizei, Journalistinnen, Medien und Politiker als hervorragende Ethnologen, die sofort die im Zusammenhang überaus sinnlose Information verbreiteten, die mutmaßlichen Täter seien „Nordafrikaner oder Araber“ gewesen. Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) blies zum Halali und großkotzte in Pressemikrofone: „Wir nehmen es nicht hin, dass sich nordafrikanische Männergruppen organisieren, um wehrlose Frauen mit dreisten sexuellen Attacken zu erniedrigen.“ Zu dem Zeitpunkt war weder bekannt, ob die Angriffe organisiert gewesen waren, noch ob die sexuelle Erniedrigung deren Hauptzweck gewesen war und schon gar nicht war sicher, dass es sich bei den mutmaßlichen Tätern tatsächlich um „Nordafrikaner“ gehandelt hatte. Nach der Maxime, dass den Letzten die Hunde beißen und es besser ist, der Meute voran zu laufen als von ihr gehetzt zu werden, gab sich die gesamte deutschsprachige Politik- und Medienszene unter Verzicht auf Unschuldsvermutung und Recherche der…

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7 thoughts on “Geile Araber im Frauenparadies

    1. Was tatsächlich zu kurz kommt in dem Artikel, ist der Gedanke an die Opfer, die belästigten Frauen. Denen ist es nämlich ziemlich egal, ob das jetzt “Trickdiebe” oder frauenverachtende “Nordafrikaner” waren. Für sie war es ein traumatisierendes Ereignis, Punkt! Das wird bei der ganzen Diskussion gerne vergessen.

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      1. Vor allem schliesst das eine das andere oft ein. Kriminalität ist per se ein Akt, bei dem es um Grenzüberschreitung geht. Naheliegend, dass diese Spezies gegenüber Frauen nicht plötzlich zu respektvollen Mitmenschen mutieren. Im Gegenteil, das wird für sie das Ganze noch viel “spassiger” gemacht haben.

        Meiner Meinung nach muss scharf gegen solche Machenschaften vorgegangen werden. Es handelt sich nämlich nur um einen kleinen Prozentanteil Personen, die immer wieder Delikte verüben. Würde man die nachhaltig in die Schranken weisen, wäre es für alle besser. Sowohl für die “Einheimischen” als auch für die “Gäste” im Land.

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  1. Ich finde den Artikel ziemlich verharmlosend. V.a. das “die die sexuelle Belästigung als Trick anwandten, um ihre Opfer vom Diebstahl abzulenken”. Die Tatsachenberichte (die ich auch verlinkt habe) hörten sich nun nicht so harmlos an, das war massive sexuelle Nötigung bis hin zur Vergewaltigung und das wohl in weit über 100 Fällen (Köln, Hamburg).

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      1. “Verharmlosend” halte ich jetzt für ein zu strenges Urteil über diesen Artikel. Aber, wie ich weiter oben bereits angemerkt habe, wird tatsächlich die Erfahrung der Opfer zu stark abgeschwächt. Die Traumatisierung bleibt schließlich die gleiche, wenn die sexuellen Übergriffe kein Selbstzweck sind, sondern von Diebstahl ablenken sollen.

        Mir ging es in erster Linie um die Amok laufende Diskussion, beruhend auf Halbwahrheiten und ersten Gerüchten. So wie auch in deinem Artikel “Sie Rassist” – “Sie Heuchler” oder auch “Ähm, Opferschutz?” (https://gleichheitunddifferenz.wordpress.com/2016/01/06/sie-rassist-sie-heuchler-oder-auch-aehm-opferschutz/).
        Ich fand bereits die Formulierung “Nordafrikanisch aussehende Männer” sehr irritierend. Ich glaube nicht, dass ich einen Nordafrikaner von, sagen wir einmal, einem Sizilianer, Griechen, Syrer oder Israeli unterscheiden könnte. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass es in Nordafrika Dutzende verschiedener Volksgruppen gibt, die unter sich so verschieden sind, wie vielen Völker Europas.

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  2. wahrheit: unter den männern, die am kölner hauptbahnhof frauen sexuell belästigt haben, waren auch flüchtlinge, die bei ihrer ankunft mit keksen begrüsst wurden.
    diese wahrheit war bisher den sympatisanten von afd, npd, pegida usw, vorbehalten, aber auf die wahrheit gibt es kein copyright! nur weil die wahrheit aus der rechten ecke kommt, darf man sie nicht verschweigen! warum verbreiten politiker und behörden wider besseres wissens falschmeldungen? warum trauen sich die grünen und die linken nicht die wahrheit zu sagen? wird die wahrheit aus politischen gründen verschwiegen? politiker, die die wahrheit negieren, sind lügner, politiker, die die wahrheit verschweigen, sagen die unwahrheit, und politiker, die die wahrheit nicht kennen, sind unfähig. https://einsiedlerblog.wordpress.com/2016/01/08/uebergriffe-in-koeln-die-wahrheit-gehoert-nicht-den-rechten-alleine/

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